Community Building ist kein Luxus.
- werkhain

- 18. März
- 3 Min. Lesezeit
Wie das werkhain online Vertrauen aufgebaut hat, das offline trägt.
werkhain zu Gast beim K5 Female Circle Event 2026.
Berlin, 18.03.2026
Wie baut man online eine Community auf, die offline wirklich funktioniert? Genau darüber durfte die Co-Initiatorin des werkhain, Selina Schroeter, beim K5 Female Circle Event in Berlin gemeinsam mit Emma-Isadora Hagen und Ronny Szelinsky sprechen. Für uns im werkhain ist das keine theoretische Frage, sondern die Grundlage dafür, dass aus einer Baustelle ein lebendiger Space geworden ist.
Denn ehrlich gesagt: Wir hätten es uns gar nicht leisten können, nicht von Anfang an auf Community zu setzen.
Warum Community für werkhain nie ein Extra war
Als wir mit dem werkhain gestartet sind, war früh klar: Wir brauchen Menschen, bevor wir Möbel brauchen. Ein schöner Space allein reicht nicht. Gerade in Berlin gibt es genug leere Flächen mit guter Ausstattung. Was fehlt, ist Zugehörigkeit. Vertrauen. Das Gefühl, schon Teil von etwas zu sein, bevor überhaupt alles fertig ist.
Genau deshalb haben wir uns bewusst für Build in Public entschieden. Nicht erst launchen, wenn alles geschniegelt und durchdesignt ist. Sondern die Community von Anfang an mitnehmen. Auf die Baustelle. In Entscheidungen. In Learnings. In Zweifel. In Fortschritte.
Build in Public heißt für uns: roh, ehrlich, nah dran
Noch bevor der Space fertig war, haben wir auf Social Media gezeigt, was beim werkhain gerade entsteht. Keine Hochglanz-Kampagne, kein perfektes Branding, keine gestellten Bilder. Sondern Baustelle, Umbau, Farbproben, Entscheidungen, Rückschläge und Fortschritte. Roh, unperfekt, ehrlich und nahbar.
Warum das funktioniert hat? Weil Vertrauen vor Verkauf kommt.
Wer Menschen erst anspricht, wenn das Produkt fertig ist, muss deutlich härter um Aufmerksamkeit kämpfen. Wer Menschen schon auf dem Weg mitnimmt, baut vorher schon etwas auf, das viel stärker ist als Reichweite: Bindung.
Community als Überlebensstrategie
Für uns war das nie nur ein netter Marketing-Gedanke. Es war Teil unserer Überlebensstrategie. Nach dem Umbau war klar: Wir müssen schnell Umsatz generieren. Und ohne Community besteht die Gefahr, dass selbst der schönste Coworking Space in Berlin leer bleibt.
Build in Public war deshalb kein Add-on, sondern wirtschaftlich relevant. Wir wollten nicht einfach einen Ort eröffnen und hoffen, dass die Leute schon kommen. Wir wollten, dass Menschen schon vorher verstehen, wofür werkhain steht: für Community, Coworking, Kultur, Fokusarbeit und einen Space, der sich nach echten Bedürfnissen ihrer Mitglieder richtet.
Was daraus entstanden ist
Heute sehen wir ganz konkret, was dieser Weg gebracht hat. Aus einer offenen Baustellen-Kommunikation ist eine Community entstanden, die zu einem Selbstläufer geworden ist.
Über 140 Member
eine Community, die in sich funktioniert
eine Auszeichnung für unser Community Management vom Bundesverband Coworking Spaces Deutschland e. V.
Und noch wichtiger: Viele kommen wegen des Spaces, bleiben aber wegen der Community.
Das ist für uns der eigentliche Beweis, dass Community Building funktioniert. Nicht nur online in Likes und Kommentaren, sondern offline im Alltag. In Begegnungen. In gemeinsamen Lunches. In Events. In spontanen Gesprächen an der Kaffeemaschine. In Menschen, die sich zugehörig fühlen.
Was wir beim K5 Female Circle mitgenommen haben
Der Austausch beim K5 Female Circle hat genau das nochmal bestätigt: Starke Marken entstehen heute nicht nur über Produkt und Performance, sondern über Nähe, Vertrauen und echte Verbindung.
Gerade in Zeiten, in denen viele digital permanent connected und gleichzeitig persönlich oft isoliert sind, wird Community zum echten Differenzierungsmerkmal. Als Infrastruktur. Für Marken. Für Räume. Für Menschen.
Warum das auch für Coworking in Berlin relevant ist
Für uns zeigt sich darin ganz klar die Zukunft von Coworking in Berlin. Menschen suchen nicht nur Schreibtische, WLAN und Meetingräume. Sie suchen Orte, an denen sie produktiv arbeiten können, ohne anonym zu sein. Orte mit Silent Area und Deep Work Zonen, aber eben auch mit Zugehörigkeit, Vibe und einer Community, die ihnen zusagt.
Genau das ist der Kern von werkhain. Ein Space, der funktioniert. Und ein Netzwerk, das bleibt.
Mehr Insights findet ihr auch direkt im Beitrag unserer Kollegin, Selina.
Du willst das werkhain selbst erleben?
👉 Wenn du jetzt neugierig geworden bist und unsere Community selbst erleben möchtest, laden wir dich herzlich ein, dir persönlich ein Bild vom werkhain zu machen. Melde dich bei uns für einen kostenlosen Probetag oder komm einfach Mo-Fr zwischen 08:00Uhr & 19:00 Uhr vorbei.
See you!!
Mehr Infos findest du hier:
















